Gedanken entstauben

„Das macht man halt so.“ (Gedanken entstauben)

Staub verändert nicht den Raum – aber die Sicht. Zeit, einen alten Ballast im Rucksack zu finden.

Letzte Woche ging es um Kontakte. Um Begegnungen, nach denen du müde bist – und um andere, nach denen du weiter wirst.

Vielleicht hast du dabei etwas bemerkt: Es sind nicht nur die Menschen, die Kraft kosten. Es sind oft die Gedanken, die still mitlaufen.


Manche Gedanken sind alt Und trotzdem sehr präsent.

Sie tauchen nicht laut auf. Eher beiläufig. Fast selbstverständlich.

„So bin ich eben.“ „Das macht man halt so.“ „Ich sollte dankbar sein.“ „Das kann man in meinem Alter nicht mehr ändern.“

Diese Gedanken sind nicht falsch. Aber sie sind staubig. Und Staub legt sich dort ab, wo lange nicht mehr hingeschaut wurde.


Staub verändert nicht den Raum – aber die Sicht.

Ein Gedanke, der immer wiederkehrt, wird mit der Zeit zu einer inneren Wahrheit.

Nicht, weil er stimmt. Sondern weil er unhinterfragt geblieben ist.

Vielleicht hast du das schon erlebt: Du willst etwas anders machen – und noch bevor du beginnst, ist der Satz da. Leise. Verlässlich. Bremsend.

Nicht als Widerstand. Sondern als Gewohnheit.


Es entsteht Raum. Ganz von selbst.

Gedanken zu entstauben heißt nicht, sie zu bekämpfen. Es heißt auch nicht, sie zu ersetzen.

Es heißt, sie wahrzunehmen, so wie man einen alten Gegenstand in die Hand nimmt und merkt: Er war einmal nützlich. Heute steht er nur noch im Weg.


Vielleicht ist das der eigentliche Wendepunkt

Nicht eine neue Überzeugung. Nicht ein positiver Gedanke.

Sondern der Moment, in dem du innehältst und spürst:

Dieser Satz gehört nicht mehr zu mir. Er darf hier stehen – aber er muss mich nicht mehr führen.


Ein stiller Zusammenhang

Kontakte kosten Kraft. Gedanken auch.

Und manchmal sind es die Gedanken, die dich in Kontakten halten, die längst zu schwer geworden sind.

Darum gehört das zusammen. Und darum gehen wir diesen Weg Schritt für Schritt.


Abschluss

Du packst deinen Lebensrucksack. Und vielleicht liegt heute kein Stein darin. Sondern ein Gedanke, der lange mitgereist ist – und jetzt abgelegt werden darf.

Nächste Woche (unsere gemeinsame 5. Woche), greifen wir das Thema auf „Freude einpacken“

In Verbundenheit, Deine Ramona Kramp

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